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Wer kennt sie nicht, das Symbol von Unschuld im 2. Weltkrieg - die Frauenkirche von Dresden. Sie, die Stadt die sie so unsinnigerweise bombadiert worden ist, als bereits kapituliert wurde und nie - auch vorher nie - irgendeinen strategischen Punkt ausgemacht hatte.
Diese Stadt kann man heute wieder ohne Schandfleck bereisen. Die Frauenkirche ist wieder in mühevoller Kleinarbeit und mit vielen Millionen von Spendengeldern aufgebaut worden, die glanzvolle Eröffnung im Jahr 2005 war sehr ergreifend und mit sehr hoher Prominenz gefeiert worden.
Man kann aber nicht nur die Frauenkirche besichtigen, sondern auch die Semperoper, den Zwinger, die "Zitruspresse" Kunstakademie, das Residenzschloss, die Brühl’sche Terasse, den Cholerabrunnen, die Augustusbrücke (die im übrigen in die Neustadt führt), die Städtische Galerie sowie die neue Synagoge und das Verkehrsmuseum. Auch das Hygienemuseum, das Grüne Gewölbe oder der Fürstenzug sind einen Besuch wert.
Alles kann man in zwei Tagen ablaufen, aber man wird sich beeilen müssen um auch wirklich alles mitzuerleben. Besser ist ein Aufenthalt über mehrere Tage oder aber (die Dresdner werden sich darüber noch mehr freuen), wenn man wieder kommt. Dresden ist durchaus immer eine Reise wert und das vor allem immer wieder. Es gibt immer wieder etwas zu entdecken.
Die Stadt befindet sich dank vieler privater Investoren im starkem Wiederaufbau. Viele ehemalige Dresdner, die zu DDR-Zeiten die Stadt verlassen haben, fassen sich jetzt ein Herz und investieren zusammen pro Jahr mehrere Millionen Euro um die Altstadt wieder komplett herzustellen. Gebaut wird nach alten Bauplänen oder Überresten aus immer noch vorhandenen Trümmern.
Dresden hat neben seinen zahlreichen hervorragenden Hotels auch eine exzellente Küche zu bieten, Biere von Radeberger bis Köstrizer, einheimische Speisen von Quarkkeulchen bis hin zu feinsten Welsfilet - es ist auch ein kulinarischer Hochgenuss, in Dresden zu sein.
Ein ganz besonders Flair hat Dresden zur Adventszeit, der berühmte Weihnachtsmarkt zieht jährliche Tausende Besucher täglich an. Die wunderschöne weihnachtliche Beleuchtung lässt Dresden in einem noch schöneren Licht erstrahlen. Bekannt ist der Markt als Striezelmarkt, wo es auch die berühmten Dresdener Christstollen gibt.
Nicht zu verachten sind allerdings auch die sommerlichen Straßenfeste die entlang der Elbe gefeiert werden. Auf den Elbwiesen findet man die Filmnächte, Open Air Konzerte und das Dixielandfestival. Dresden bietet für jeden Geschmack etwas und hat zu Recht seinen Titel als Weltkulturerbestadt. Bleibt zu hoffen, dass durch die Waldschlösschenbrücke dieser nicht gefährdet wird.
Brücken sind viele sehenswerte in Dresden, die berühmteste ist das Blaue Wunder, eine Stahlbrücke, die über die Elbe führt, in Richtung „Weißer Hirsch“, der Wohn- und Wirkungsstätte Manfred von Ardennes. Hier forschte er unter anderem an der Entwicklung von Fernsehen und an einer Möglichkeit, Krebs zu besiegen, der Hyperthermie. Vom Weißen Hirsch aus hat man über die Elbe einen fantastischen Blick über die Dresdner Alt- und Neustadt.
Sehenswürdigkeiten
- Frauenkirche (Die wiederaufgebaute Frauenkirche ist das Wahrzeichen von Dresden)
- Neumarkt
- Grünes Gewölbe
- Zwinger
- Semperoper
- Stallhof
- Fürstenzug
- Residenzschloss
- Kathedrale
- Kreuzkirche
- Altmarkt
- Brühlsche Terrasse
- Festung Dresden
- Kunstakademie und Kunstverein
- Synagoge
- Großer Garten
- Parkeisenbahn
- Yenidze
- Russisch-Orthodoxe Kirche
- Gläserne Manufaktur
- Deutsches Hygiene-Museum Dresden
- Panometer Dresden
- Zoo Dresden
- Sea Life
- Die Friedrichstadt
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